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Tourismuskonzept für die Mecklenburgische Seeplatte

Fahrt auf dem Kölpinsee

Fahrt auf dem Kölpinsee

Seit dem Jahr 2002 entwickelte sich der Tourismus in der Mecklenburgischen Seenplatte eher verhalten. Ebenso sprach der Dezernent für Regionalplanung auf einem Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung von maximal nur noch 14 Prozent Steigerungsmöglichkeiten bei der Bettenkapazität. Dieser Trend erfordere, den Schwerpunkt auf mehr Qualitätstourismus zu setzen. Die Werbestrategien müssen den Begriff „Mecklenburgische Seenplatte“ als „Regionalmarke“ deutschlandweit präsentieren. Jeder Gast soll vorab ein markantes Bild von dieser vielseitigen Urlaubsregion bekommen.

Dagegen unterstrich die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte durchaus die Möglichkeiten einer höheren Urlauber-Kapazität. Es gäbe Regionen, die sicher mehr Gäste vertragen würden. Das erfordere nur eine entsprechende Tourismus-Lenkung. Ebenso sollten die Angebote für die Wintermonate ausgebaut werden. Sie sprach von Skilanglaufmöglichkeiten und vom Schlittschuhlauf auf zugefrorenen Gewässern.

1. Maritime Tourismuskonferenz in Rostock

Am 07.04.2010 fand mit 150 Branchenfachleuten die erste maritime Tourismuskonferenz Mecklenburg-Vorpommern in Rostock-Warnemünde statt. Grundlage dieser Sitzung war die Vorstellung der wichtigsten Resultate des Gutachtens „Entwicklungschancen des maritimen Tourismus“. Mecklenburg hat bereits einen hohen Stand im maritimen Tourismus, jedoch müssen Ressourcen optimal mit den Bedürfnissen des Wassersportes abgestimmt werden, um auch künftig im Wettbewerb mithalten zu können. Wichtigste Kriterien sind Service, technische und ökologische Standards, sowie gut ausgebildete Mitarbeiter, für das Qualitätsniveau im Tourismus. So sind zum Beispiel in letzter Zeit viele neue Häfen entstanden, jedoch müssen insbesondere an der 1.945 Kilometer langen Ostseeküste die Netzlücken geschlossen werden. Wasserwanderrastplätze und Marinas benötigen zusätzlich auch Anlegemöglichkeiten für Kanuten, Wassertankstellen, W-LAN-Anschlüsse und genügend Parkmöglichkeiten um internationale Standards zu erfüllen.