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Selbst ist der Brandenburger, wenn es um seine Schleusen geht

schleusen_mecklenburgWährend sich die Einen noch juristische Spitzfindigkeiten um die Ohren schmeissen und
weiterhin vor Gericht streiten, schreiten die Anderen beherzt mit Schaufel und eigenem
Geldbeutel zur Tat.
Seit mehr als einem Jahrzehnt wartet man mittlerweile auf eine rechtskräftige Entscheidung,
welche den Startschuss zum längst überfälligen Ausbau der Schleuse Kleinmachnow im Gebiet
Potsdam-Mittelmark geben könnte. Doch eine abschließende Rechtsprechung ist nicht in Sicht.
Brandenburger Unternehmer wollen nun das Steuer selbst in die Hand nehmen und machen
dem Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein Angebot, das er vielleicht nicht
ablehnen kann. Gegen einen symbolischen Preis von 1,oo EUR möchte die Unternehmergruppe
Schleusen am Teltow- und Oder-Spree-Kanal kaufen und deren Ausbau selbst initiieren. Die
Finanzierung stünde auf stabilen Beinen und an Ideen mangelt es auch nicht, heisst es in
Unternehmerkreisen. Auch Gegenargumenten von Projektkritikern würden die Ausbaupläne
gerecht werden – urteilt Dietmar Raschmann vom Verein «Weitblick-Verkehrsinfrastruktur».
Das Angebot liegt auf dem Tisch – mal sehen – vielleicht werden bei einem eigens anberaumten
Gesprächstermin am 11. November in Berlin Nägel mit Köpfen gemacht!?!

 

Schleuse in Fürstenberg

Quelle: BDC-DORSCH

Schleuse Fürstenberg

Um diese Zeit herrscht an vielen Baustellen Winterruhe, nicht aber an der Schleuse in Fürstenberg. Diese wird auch bei Minustemperaturen umgebaut. Zurzeit werden die Schleuseneingänge und ein neues Betriebsgebäude gebaut.

Auf der Oberen Havel-Wasserstraße ist diese Schleuse das Nadelöhr nach Mecklenburg-Vorpommern.  Durch eine Sperrung der Schleuse ist der Wasserweg vollständig unterbrochen und würde damit die dauerhafte Zweiteilung des Wassertourismusreviers zwischen Berlin/Brandenburg und der Müritz bedeuten. Jedes Jahr werden hier mehr als 20.000 Boote geschleust. Ab dem Juni 2010 soll die neue Schleuse dann in Betrieb gehen.