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Sportbootmaut für Freizeitskipper ist vom Tisch

Schleuse Mirow

Schleuse Mirow

Für Freizeitkapitäne gilt auch zukünftig auf Seen und Kanälen freie Fahrt ohne Vignette. Dies ließ das Bundesverkehrsministerium verlauten. Grund seien wohl auch die zu hohen Verwaltungskosten, die eine solche Maut hervorbringe. Das neue Wassertourismuskonzept soll zum Ende 2015 fertiggestellt werden. Eine Maut wird darin nicht vorkommen.

Schleuse Mirow – Schleusenbrücke und fließender Verkehr ade

Schleuse Mirow

Schleuse Mirow

Verkehrsteilnehmer müssen in Mirow nun ein weiteres Mal mit Behinderungen rechnen. Der Grund: die bisherige Kanalüberquerung, die Schleusenbrücke der Kleinstadt, soll gegen eine Neue ersetzt werden. Um bei Abriss dieser den Straßenverkehr nicht gänzlich stillzulegen, wird gerade an einer Übergangsbrücke am südlichen Kanalufer gearbeitet. Ein spektakuläres Unterfangen, denn dazu wird ein Großbohrgerät eingesetzt, welches bis zu zwölf Meter lange Rohre in den Boden treibt. Auf diese Rohre, zwei Fundamente und eine Stahlkonstruktion, die in der nächsten Woche mit den Fundamenten verschweißt werden soll, wird die Behelfsbrücke planmäßig vom 10. bis zum 12. Oktober gebaut. Schleuse und Straße sollen zu diesem Ereignis gesperrt sein.
Für den Schwerlastverkehr bedeutet das: stets Umleitungen fahren, denn schwere Lastkraftwagen dürfen schon jetzt weder über die Schleusenbrücke, noch über die Ausweichbrücke fahren. Prognosen für die Fertigstellung der neuen Brücke sind November 2015, für den gänzlichen Abschluss das Frühjahr 2016.

Selbst ist der Brandenburger, wenn es um seine Schleusen geht

schleusen_mecklenburgWährend sich die Einen noch juristische Spitzfindigkeiten um die Ohren schmeissen und
weiterhin vor Gericht streiten, schreiten die Anderen beherzt mit Schaufel und eigenem
Geldbeutel zur Tat.
Seit mehr als einem Jahrzehnt wartet man mittlerweile auf eine rechtskräftige Entscheidung,
welche den Startschuss zum längst überfälligen Ausbau der Schleuse Kleinmachnow im Gebiet
Potsdam-Mittelmark geben könnte. Doch eine abschließende Rechtsprechung ist nicht in Sicht.
Brandenburger Unternehmer wollen nun das Steuer selbst in die Hand nehmen und machen
dem Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein Angebot, das er vielleicht nicht
ablehnen kann. Gegen einen symbolischen Preis von 1,oo EUR möchte die Unternehmergruppe
Schleusen am Teltow- und Oder-Spree-Kanal kaufen und deren Ausbau selbst initiieren. Die
Finanzierung stünde auf stabilen Beinen und an Ideen mangelt es auch nicht, heisst es in
Unternehmerkreisen. Auch Gegenargumenten von Projektkritikern würden die Ausbaupläne
gerecht werden – urteilt Dietmar Raschmann vom Verein «Weitblick-Verkehrsinfrastruktur».
Das Angebot liegt auf dem Tisch – mal sehen – vielleicht werden bei einem eigens anberaumten
Gesprächstermin am 11. November in Berlin Nägel mit Köpfen gemacht!?!

 

Straßenbauer auf dem Wasser…

Nicht nur Straßen auf dem Land müssen gebaut und gewartet werden. Genauso wie an Land braucht es auch auf dem Wasser Straßenbauer – so genannte Wasserbauer. Rund 13.000 gibt es deutschlandweit. Und diese haben eine Menge zu tun: Von der Reparatur über die Kontrolle bis zur Wartung. Insgesamt 7350 Kilometer lang ist das Wasserstraßennetz in Deutschland mit 326 Schleusen, 337 Stauanlagen, 39 Wasser- und Schifffahrtsämtern. Komplett neue Wasserstraßen werden heute Jedoch werden komplett neue Wasserstraßen heute kaum noch angelegt. Vor allem Ersatzneubauten werden durchgeführt, d.h. das Vertiefen oder Verbreitern der Wasserstraßen sowie das Modernisieren von Schleusen und Sperrwerken. Zum Beispiel wurden erst kürzlich das Schiffshebewerk in Eberswalde gebaut und die Schleusen an der Mosel modernisiert. Die Ausbildung zum Wasserbauer dauert drei Jahre und kann in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und bei den Wasserverbänden der Länder absolviert werden.

http://www.wsv.de

Schleuse in Fürstenberg

Quelle: BDC-DORSCH

Schleuse Fürstenberg

Um diese Zeit herrscht an vielen Baustellen Winterruhe, nicht aber an der Schleuse in Fürstenberg. Diese wird auch bei Minustemperaturen umgebaut. Zurzeit werden die Schleuseneingänge und ein neues Betriebsgebäude gebaut.

Auf der Oberen Havel-Wasserstraße ist diese Schleuse das Nadelöhr nach Mecklenburg-Vorpommern.  Durch eine Sperrung der Schleuse ist der Wasserweg vollständig unterbrochen und würde damit die dauerhafte Zweiteilung des Wassertourismusreviers zwischen Berlin/Brandenburg und der Müritz bedeuten. Jedes Jahr werden hier mehr als 20.000 Boote geschleust. Ab dem Juni 2010 soll die neue Schleuse dann in Betrieb gehen.