Schlagwort-Archive: Ostsee

Wassersport am Bodden: Der Bau kann beginnen

Im vorpommerischen Saal bei Ribnitz-Dammgarten haben die Vertreter der Gemeinde den immer wieder verschobenen Satzungsbeschluss gefasst. Zunächst einmal soll mit dem Bau eines Schulungsraumes und den Sanitären-Anlagen begonnen werden.

Auf dem Wassersportgelände am Bodden in Saal bei Ribnitz-Dammgarten in Vorpommern-Rügen kann demnächst mit den Bauarbeiten begonnen werden. Nach der Sommerpause wurde von den Gemeindevertretern in der ersten Sitzung nach der Sommerpause ein lang ersehnter Beschluss gefasst. Zusammen mit den umliegenden Gemeinden haben 28 Behörden sich hieran beteiligt und Lärm und Verkehr geprüft. Die Vogelwelt in den südlichen Boddengebieten ist nicht gerade eine der spektakulärsten, dennoch will sich der Naturschutz das neue Freizeitabenteuer kräftig bezahlen lassen. Vom Vorhabenträger ist neben Ausgleichsmaßnahmen auch ein sechsstelliger Betrag zur Gutschrift fällig, so heißt es. Im Gegenzug dürfen dann feststehende, bis zu fünf Meter hohe Gebäude errichtet werden, wie in etwa Sanitäre-Anlagen, Schulungs- und Lagerräume sowie kleine Blockhütten und Gastronomieeinrichtungen.

Erster Schritt soll der Bau eines Gebäudes mit Schulungsräumen und sanitären Einrichtungen sein. Ebenfalls in der Planung seien Wohnmobilstellplätze.

Bisher war das Gelände vom Wassersportzentrum eher provisorisch ausgestattet, aber fand dennoch Anklang und Beliebtheit. Es galt die alten Planungen anzupassen, da diese der aktuellen und gefragten Nutzung nicht mehr entsprachen. Peter Wagner, Planer aus Rostock brachte zum Ausdruck, dass bereits vor Jahren die ersten Anläufe hierzu unternommen wurden und ein sehr langwieriger und schwieriger Abwägungsprozess nun beendet ist.

 

Hansboot Hamburg 2015

Vom 31.Oktober bis 8. November 2015 präsentiert die Messe Hanseboot Hamburg alles Neue zum Thema Wassersport.
Viele Aktionen, Schnupperkurse, Vorführungen und Tests der einzelnen Produkte werden auf dem Hamburger Messegelände den Besuchern präsentiert.Besonders lobenswert sind die Angebote für den Nachwuchs. So können die Kinder z.B. kostenlos Elektroboot fahren oder selber eine Segeltasche nähen. Kinder bis 15 Jahre zahlen keinen Eintritt. Dies ist der richtige Weg, um den Nachwuchssorgen der Branche frühzeitig zu begegnen.

Weitere Infos zum Kinderprogramm:
http://www.hanseboot.de/programm/hits-fuer-kids/

HAnseboot

Hanseboot

 

Urlaubshalbinsel Darß/ Zingst bekommt einen Hafen

Schon lange wartet die beliebte Halbinsel Darß/ Zingst auf einen Sportboothafen – nun soll sie einen bekommen. Gleichzeitig wird die Attraktivität der Halbinsel für Wassersportler gesteigert. Die Besonderheit des Hafens: der Seenotrettungskreuzer „Theo Fischer“ soll dort seinen Liegeplatz haben, um schnell einsatzbereit zu sein. Laut Vorhaben des Umweltministers Till Backhaus soll die Seebrücke Prerow verlängert und mit einem von Steinwällen umgebenen Inselhafen versehen werden. Es muss für den Hafenbau in Prerow mit Kosten von rund 10 bis 11 Millionen Euro gerechnet werden, das Bauvorhaben auf der Halbinsel Zingst wird ca. 11 bis 14 Millionen Euro kosten.

Der nahe gelegene Hafen Barhöft

Der nahe gelegene Hafen Barhöft

Neuer Rastplatz für Wasserurlauber – Schmuckstück am Achterwasser

Gute Nachrichten für Wasserwanderer:  Auf der Insel Usedom gibt es einen neuen Rastplatz für Wassertouristen. Der Hafen Stagnitz  im Seebad Ückeritz wurde mit Fördergeldern der EU in Höhe von 1,7 Millionen Euro zum Wasserwanderrastplatz ausgebaut. Das  40m breite Hafenbecken bietet jetzt mehr als 100 Liegeplätze für Segelboote, Motoryachten und Hausboote. Neben 44 Liegeplätzen für Wasserwanderer und 58 Liegeplätzen für Dauerlieger, gibt es auch Liegeplätze für ein Fahrgastschiff und  das DRLG-Rettungsboot. Für Sportboote steht eine Kranplatte zum Ein- und Auskranen zur Verfügung.

Am Wochenende eröffnete  Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, den neuen Wasserwanderrastplatz. Er bezeichnete den neuen Hafen als ein Schmuckstück und sagte: „“Der Hafen Stagnieß ist für die Entwicklung des Wassertourismus am Achterwasser auf der Insel Usedom von großer Bedeutung. Er trägt wesentlich zur Vervollständigung des Sportboothafennetzes in Mecklenburg-Vorpommern bei und ist ein Anlaufpunkt für die Fahrgastschifffahrt der Region“.yachthafen-insel-usedom-stagniess

Vor Rügen sammeln sich Kraniche

Auf der Durchreise Richtung Süden wurden in Mecklenburg-Vorpommern bereits im September 2012 die ersten größeren Gruppen von Kranichen gesichtet. So spricht der Leiter des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, 14 km nordwestlich von Stralsund, über Ansammlungen von ungefähr 10.000 Vögeln im Nordosten. In der Region Rügen-Bock in Vorpommern sind besonders viele Vogelgruppen eingetroffen. Hier ist einer der bedeutendsten Rastplätze Europas. So werden 50.000 bis 70.000 Kraniche erwartet. Das größte Kranichaufkommen wird voraussichtlich Mitte Oktober sein.

Beim Flug zwischen den Brutplätzen in Nord- und Osteuropa Richtung der Überwinterungsgebiete in Südfrankreich, Portugal, Spanien sowie Nordwestafrika ist die Vorpommersche Boddenlandschaft eine wichtige Rastmöglichkeit. Jetzt im Herbst finden die Großvögel Nahrung auf den abgeernteten Stoppelfeldern vom Getreide und Mais.

Imposante Beobachtungen sind beim Abendeinflug in die Flachgewässer zu den Schlafplätzen möglich. Für Fragen zur Rastsituation und Beobachtungsplätzen sowie –zeiten bietet das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf (Tel.: 038323-80540, Fax: 038323-80541, Internet: www.kraniche.de   E-Mail: info@kraniche.de) Kontaktmöglichkeiten an. Im Kranich-Informationszentrum zeigt täglich von 9.30 bis 17.30 (Eintritt ist frei) eine Dauerausstellung das Leben der Kraniche. Hier erfahren Vogelliebhaber ebenso, wo die besten Beobachtungsstellen genutzt werden können.

Hausboote zum Kranichzug in erster Reihe erhalten Sie unter www.bootsurlaub.de

 

Hafenneubau in Zingst geplatzt

Die Pläne für den Hafenneubau in Zingst werden nicht realisiert. Ein Sprecher des Bauministeriums informierte, dass die Landesregierung das Projekt finanziell nicht mehr mit tragen wird.
Die Enttäuschung im Ostseeheilbad Zingst ist groß. Die Gemeindevertreter stimmten für dieses Projekt. kalkuliert mit 35 Millionen Euro. Mit Fördergeldern der Europäischen Union wollte das Land einen großen Anteil finanzieren. Jedoch fehlte ein tragfähiges Finanzierungskonzept und das Wirtschaftsministerium äußerte Bedenken.
Der Nothafen am Darßer Ort sollte ersetzt werden. Proteste von Umweltschützern stoppten das Ausbaggern Anfang August. Nach dem herbstlichen Vogelzug sollen lt. Bauministerium diese Arbeiten fortgesetzt werden. Dies ist Voraussetzung, dass der Seenotrettungskreuzer „Theo Fischer“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) dort wieder festmachen kann.
Gegen regelmäßige Ausbaggerungen gibt es immer wieder Proteste von Umweltverbänden, z. B World Wide Fund for Nature (WWF) und BUND.

 

Neuer Yachthafen eröffnet – ein maritimer Anlaufpunkt mehr auf Rügen

Copyright:  Yachthafen Vieregge GmbH

Copyright: Yachthafen Vieregge GmbH

Am Samstag den 04.08.2012 war es so weit. Feierlich wurde der Yachthafen Vieregge in Neuenkirchen auf Rügen eröffnet. Dieses Objekt erweitert das bereits existierende Hafennetz an Rügens Küste und somit im Ostseeraum. 50 Liegeplätze, Slipanlage, Tankstelle und ein neues Hafengebäude bieten allen Wassersportlern ideale Bedingungen.
Mit dem Yachthafen Vieregge wird die touristische Anbindung der Region verbessert. Bei dieser Hafenanlage wird von einer Stärkung des gesamten maritimen Tourismusangebotes gesprochen. In dieses Projekt wurde eine öffentliche Anlegestelle für die Fahrgastschifffahrt integriert. Die touristische Erschließung des Nord-Westens Rügens ist für das Wirtschaftsministerium ein wichtiges Anliegen.

Mittendrin bei der 22. Hanse Sail

30.000 Plätze unter strammen Segeln

Vom 09. bis 12. August 2012 treffen sich Traditionsschiffe unterschiedlicher Art zur Hanse Sail in Rostock. Jetzt können sich bereits alle interessierten Besucher zum Mitsegeln anmelden. Voraussichtlich sind etwa 30.000 Plätze an Bord für einen Ostseetörn im Angebot. Dies meldete das Büro der Hanse Sail der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde.

Informationen & Buchungen
Tall-Ship Buchungszentrale
Tel. (0381) 208 52-26/-64
tallshipbooking@gmx.de

Zwei besondere Schiffe erwarten die Besucher zum Mitsegeln. Zum einen kann auf der russischen Fregatte „Shtandart“ für den Ostseetörn angeheuert werden. Hierbei handelt es sich um einen Nachbau des 1703 entstandenen Flaggschiffs vom Zaren Peter der Große. Ebenso lädt der Premierengast „Eldrado“ zum Mitsegeln ein. Dies ist ein holländischer Neubau von 2010 mit allen technischen Raffinessen. Der Heimathafen ist Amsterdam.

Egal worauf die Wahl fällt, historisches oder modernes Segelerlebnis, Wetterkleidung ist immer angebracht. Es kann bei den Ausfahrten eine steife Brise wehen.

Alle Plätze sind begehrt. Da hilft mitunter nur das zeitige Buchen.

Ohne Schnorchel in der Ostsee abtauchen

Foto: tauchgondel.de

Foto: tauchgondel.de

Ostseebad Grömitz in  Schleswig-Holstein sowie Sellin und Zinnowitz in Mecklenburg-Vorpommern, hier können große und kleine Neugierige abtauchen.  In 3,5 bis 4,0 Meter Tiefe und ungefähr 1,0 Meter über den Meeresgrund wird niemand nass. Eine Tauchgondel mit Panoramafenster entführt die Besucher ins Reich von Käptn Nemo. Die Crew erklärt Tauchgang von ungefähr 45 Minuten die Unterwasserwelt der Ostsee. Abhängig von Jahreszeit und Wetterlage kann die Sicht bis zu 4,0 Metern reichen.

Mit wechselnden 3D-Filmen werden die Besucher in geheimnisvolle Unterwasserwelten fremder Länder entführt. Korallenriffe und Fischvielfalt verzaubern mit beindruckender Farbigkeit. Einladend heißt es „Willkommen im tauchenden Klassenzimmer“.  tauchgondel.de

Wassersportler, erstmals auch mit Handicap, auf 74. Warnemünder Woche

In Rostock ist am Samstag die 74. Warnemünder Woche eröffnet worden. Es werden fast 700 Wassersportler aus 30 Nationen, sogar aus Singapore und Israel, erwartet. Besonderheit der diesjährigen Warnemünder Woche ist in diesem Jahr die erstmalige Teilnahme von Sportlern mit Handicap. Probeweise kann zum Beispiel einmal  mit einem kentersicheren, so genannten Trimaran gesegelt werden.
Rollstuhlparcours sowie Sportaktionen laden  körperbehinderte Menschen zum Mitmachen ein.

Der Auftakt dieser traditionellen Wassersportveranstaltung wurde leider vom extrem schlechten Wetter beeinflusst. Bis zu zweieinhalb Meter hohe Wellen bei Windstärke sechs hielten selbst  die mutigsten Segler an Land fest. Alle Wettfahrten mussten am ersten Tag der Warnemünder Woche abgesagt werden. Kein Boot durfte auslaufen. Nicht einmal die Surfer trugen ihre Regatta aus. Die Prognosen für die kommenden Tage lassen auf besseres Segelwetter hoffen.
Das Wassersportland Mecklenburg-Vorpommern mit einer 1.945 Kilometer langen Ostseeküste, mehr als 2.000 Binnenseen und 26.000 Kilometer Fließgewässern bietet ideale Bedingungen für Freizeitkapitäne und Leistungssportler. Es gibt landesweit 350 Marinas mit 14.000 Liegeplätzen an der Küste und 11.000 Liegeplätzen im Binnenland.

Weitere Infos: www.warnemuender-woche.de