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Ab jetzt einfacher zum Bootsführerschein

Boot fahren für Jedemann

Sobald man ein Sportboot steuern will, das mehr als 15 PS hat, wird ein Führerschein benötigt, aber den kann man jetzt einfacher bekommen.
Das Bundesverkehrsminis­terium hat bestimmt, dass die Prüfung zum Sportbootführerschein (SBF) See oder Binnen nicht mehr komplett in Deutschland abgelegt werden muss, sondern nur die Theorie. Die praktische Prüfung kann jetzt auch im Ausland während einer Urlaubsreise gemacht werden. Bedingung ist nur, dass beide Prü­fungen innerhalb eines Jahres bei einem Prüfungsausschuss desselben Verbandes abgelegt werden.
Eine weitere Neuerung ist, dass mit dem SBF Binnen Boote bis zu einer Länge von 20 Metern gesteuert werden dürfen und nicht mehr nur bis 15 Meter. Diese Änderung gilt auch automatisch für die In­haber von alten Führerscheinen. Allerdings gibt es auf den Seeschiff­fahrtsstraßen wie beispielsweise das Stettiner Haff, der Peene­strom oder die küstennahe Ostsee weiterhin keine Längenbe­schränkungen für Sportboote.
Bei den bisherigen Regelungen zum Bootfahren ohne Führer­schein gibt es keine Änderungen. Ab einem Alter von 16 Jahren darf man Motorboote mit einer Antriebsleistung bis maximal 15 PS auf den meisten Gewässern ohne Lizenz fah­ren. Für die Hausboote auf den Binnengewässern von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg reicht meist ein Charterschein, den der Vermieter ausstellt.