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Nothafen Darßer Ort für Boote wieder befahrbar

Die Seenotrettungskreuzer und Freizeitskipper können wieder in den Nothafen Darßer Ort in der Vorpommerschen Boddenlandschaft einfahren. Das Wasser- und Schifffahrtsamt gab am Dienstag die Zufahrt für den Bootsverkehr frei. Nach Schätzungen der Landesregierung wurden 600 000 Euro für die Ausbaggerungsarbeiten kalkuliert. Es wird angeraten, die Mitte des Fahrwassers zu nutzen, so die Bundesbehörde. Mit einer weiteren Versandung ist aber in nächster Zeit wieder zu rechnen. Solange der neue Ersatzhafen Prerow noch nicht gebaut ist, muss der Nothafen Darßer Ort weiter mit hohem Kostenaufwand ausgebaggert werden.

Nothafen Darsser Ort

Nothafen Darsser Ort

 

Urlaubshalbinsel Darß/ Zingst bekommt einen Hafen

Schon lange wartet die beliebte Halbinsel Darß/ Zingst auf einen Sportboothafen – nun soll sie einen bekommen. Gleichzeitig wird die Attraktivität der Halbinsel für Wassersportler gesteigert. Die Besonderheit des Hafens: der Seenotrettungskreuzer „Theo Fischer“ soll dort seinen Liegeplatz haben, um schnell einsatzbereit zu sein. Laut Vorhaben des Umweltministers Till Backhaus soll die Seebrücke Prerow verlängert und mit einem von Steinwällen umgebenen Inselhafen versehen werden. Es muss für den Hafenbau in Prerow mit Kosten von rund 10 bis 11 Millionen Euro gerechnet werden, das Bauvorhaben auf der Halbinsel Zingst wird ca. 11 bis 14 Millionen Euro kosten.

Der nahe gelegene Hafen Barhöft

Der nahe gelegene Hafen Barhöft

Vor Rügen sammeln sich Kraniche

Auf der Durchreise Richtung Süden wurden in Mecklenburg-Vorpommern bereits im September 2012 die ersten größeren Gruppen von Kranichen gesichtet. So spricht der Leiter des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, 14 km nordwestlich von Stralsund, über Ansammlungen von ungefähr 10.000 Vögeln im Nordosten. In der Region Rügen-Bock in Vorpommern sind besonders viele Vogelgruppen eingetroffen. Hier ist einer der bedeutendsten Rastplätze Europas. So werden 50.000 bis 70.000 Kraniche erwartet. Das größte Kranichaufkommen wird voraussichtlich Mitte Oktober sein.

Beim Flug zwischen den Brutplätzen in Nord- und Osteuropa Richtung der Überwinterungsgebiete in Südfrankreich, Portugal, Spanien sowie Nordwestafrika ist die Vorpommersche Boddenlandschaft eine wichtige Rastmöglichkeit. Jetzt im Herbst finden die Großvögel Nahrung auf den abgeernteten Stoppelfeldern vom Getreide und Mais.

Imposante Beobachtungen sind beim Abendeinflug in die Flachgewässer zu den Schlafplätzen möglich. Für Fragen zur Rastsituation und Beobachtungsplätzen sowie –zeiten bietet das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf (Tel.: 038323-80540, Fax: 038323-80541, Internet: www.kraniche.de   E-Mail: info@kraniche.de) Kontaktmöglichkeiten an. Im Kranich-Informationszentrum zeigt täglich von 9.30 bis 17.30 (Eintritt ist frei) eine Dauerausstellung das Leben der Kraniche. Hier erfahren Vogelliebhaber ebenso, wo die besten Beobachtungsstellen genutzt werden können.

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