Archiv der Kategorie: Motoryachten

Hanseboot startet am 30.10.2010 mit Hausboot Neuheit

Die bekannte Bootsausstellung des Nordens öffnet ihre Pforten.  Am Samstag, den 30.10.2010, beginnt die Hanseboot 2010. Yachtcharter Schulz ist natürlich wieder dabei und informiert Sie gerne über die Neuheiten der Chartersaison 2011. Einige Premieren werden hier vorgestellt. Eines der Boote ist für 2 Personen konzipiert. Speziell ältere Menschen können sich über einen bequemen und ebenerdigen Zugang zum Salon freuen.  Yachtcharter-Schulz bietet seine eigenen Hausboote und Motoryachten auf 4 Revieren zur Miete an: Müritz, Peene/ Usedom, Bodden bis zur Insel Rügen und Berlin bis Potsdam. Durch 5 Basis-Stationen können die Reviere auch vernetzt im Einwegmodus befahren werden.
Yachtcharter Schulz finden Sie auch auf den folgenden Messen:

BOOT Berlin, 24.11. – 28.11.2010
BOOT in Düsseldorf, 22.1. – 30.1.2011

Weitere Infos zu den Hausbooten auf der Mecklenburger Seenplatte finden Sie hier >>
Infos zur Messe >>

Skippertraining & Tagestouren auf der Müritz im Herbst

Skippertraining an der MüritzWir bieten Ihnen in der Nebensaison bis Ende November die Möglichkeit alle verfügbaren Boote bei einer Tagestour zu testen oder im Beisein eines Skippers gleich ein Training zu absolvieren. Dann klappt es meist schneller mit einem perfekten Anlegemanöver. Die Boote kosten ab 149,- EUR pro Tag und ein Skipper pro Stunde 25 EUR.
Ebenso haben wir das beliebte Individualskippertraining im Programm.
Hier werden folgende Dinge geübt:

– das An- und Ablegen, Rückwärts Einparken, Anlegen längsseits
– perfektes Festmachen, Ein- und Ausdampfen mit der Spring
– das Schleusen(je nach Öffnungszeit), das Ankern
– das Mann – über Bord Manöver
– eine kleine Einweisung in das Revier der Mecklenburger Seenplatte
– sowie Informationen über die Sicherheit an Bord einer Motoryacht
– wir verraten Ihnen einige Tricks und Tipps, die Ihnen den Umgang mit der Yacht erleichtern sollen

Programmablauf
Begrüßung
Ca. 09.30 Uhr Ablegen an der Basis Waren
Verschiedene Übungen (siehe oben)
Mittagessen im Restaurant
Verschiedene Übungen (siehe oben)
An- und Ablegemanöver, Festmachen im Hafen, Schleusen
Ende ca. 16.30 Uhr

Komplettpreis: 290,- EUR
Im Preis enthalten: die Kursgebühr, 1xMittagessen, Betriebstoffe der Yacht, anteilige Kosten der Yacht, Einweiser-Personal
Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen eine Ferienwohnunge in der Marina-Eldenburg für 2-6 Personen oder ein Doppelzimmer mit Frühstück im Hafen-Restaurant vor und nach Ihrer Anreise. >>

Sie können natürlich auch auf einer unserer komfortablen Yachten übernachten: Preis pro Person für eine Übernachtung auf der Yacht: 50,00 €

Buchbare Termine 2011: 02.10.; 03.10.; 09.10.; 10.10..16.07.; 17.07.;23.10.;24.10.

Zu den o. g. Terminen können Sie sich auch zu einem Skippertraining für Boote mit Z-Antrieb anmelden. (Galeon-Motoryachten)
Anfragen, Buchungen unter Tel. 03991-12 14 15
email: skipper@bootsurlaub.de

p.s. Als Gutschein ist ein Skippertraining ein schönes Geschenk.

Infos auch unter : Skippertraining Müritz (klick)

Dauerregen vermasselt die Müritz-Sail

Bei den Teilnehmern und den Veranstaltern gab es am Sonntag unzufriedene Gesichter. Denn Dauerregen, Kälte und Hausboote von bootsurlaub.de bei der Müritz SailWind haben am Wochenende viele Besucher von der Müritz-Sail ferngehalten. Mehrere Veranstaltungen, wie Segelwettbewerbe, Fischerstechen und Tauziehen, mussten abgesagt werden. Auch zum traditionellen Feuerwerk sind nur wenige Zuschauer erschienen. Von den im Vorjahr 60.000 Besuchern sei die diesjährige Müritz-Sail weit entfernt gewesen. Auch die Beteiligung am Drachenbootrennen lag weit zurück. Lediglich sechs Teams nahmen in diesem Jahr teil. Im kommenden Jahr soll deshalb die Müritz-Sail wegen des schlechten Wetters 14 Tage später stattfinden.

www.mueritzsail.net

www.motor-yacht-charter.de

Die Vorpommersche Boddenlandschaft

Mit dem Hausboot auf dem Bodden ist erholsamZwischen Rügen und der Halbinsel Darß-Zingst liegt eine einzigartige Landschaft, die jährlich tausende Menschen anlockt. Diese Boddenlandschaft bietet Gästen wunderschöne Wälder, kilometerlange Strände und eine vielseitige Tier- und Pflanzenwelt. Der zu DDR-Zeiten gegründete Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist einer der letzten Naturbelassenen Landschaften Deutschlands, der unter strengen Schutz steht. Jedes Jahr rasten tausende Kraniche in diesem Gebiet. Aber auch Seeadler und Schweinswale haben hier Ihre Heimat.
Dieses Jahr feiert der Nationalpark sein 20-jähriges Bestehen, mit mehreren Sonderveranstaltungen, Vorträgen und Aktionen.
Nicht zuletzt eine Fahrt auf dem Hausboot auf dem Bodden macht die Seeseite sehenswert. Hier gehts zu den Yachten auf dem Bodden oder rund Rügen:

Yachtcharter Bodden >>>

Hybrid Hausboot auf der Mecklenburger Seenplatte

Abgase, Lärm und Wellen bei Hafenmanövern – mit der Hybrid-Yacht Greenline 33 ist das jetzt passé. Ganz neu im Programm von Yachtcharter Schulz aus Waren an der Müritz und zum ersten Mal überhaupt auf der Mecklenburger Seenplatte können Urlauber dieses Boot jetzt mieten. Es vereinigt nicht nur maximalen Fahrspaß mit höchstem Komfort, sondern sorgt außerdem für eine deutlich bessere Umweltbilanz als typische Motorboote.
Dank der hocheffizienten und energiesparenden Rumpftechnologie, kombiniert mit dem drei-Funktionen-Hybridantrieb aus Dieselantrieb, elektrischem Antrieb und der Nutzung als stromerzeugender Generator, benötigt die Greenline 33 nur halb so viel Energie wie vergleichbare Motorboote und ist im Kraftstoffverbrauch mit einer von der Größe identischen Segelyacht gleichzusetzen. Das Solar-Panel-Dach, das bis zu 2 kW leisten kann, ergänzt das alternative Konzept in idealer Weise.

http://www.bootsurlaub.de/yachten/greenline-yachtcharter.html

Neue Basis Marina Kröslin mit Yacht-Premiere feierlich eingeweiht

Mit der Eröffnung einer weiteren Basis zur Vermietung von Hausbooten hat das Unternehmen Yachtcharter-Schulz aus Waren an der Müritz einen weiteren Meilenstein für noch mehr Kundenzufriedenheit gelegt. Mit der neuen Station
Marina-Kröslin wird das Netzwerk von fünf bestehenden Stützpunkten im Großraum Mecklenburg Vorpommerns, von denen aus Urlauber mit den Booten in See stechen können, auf sechs vergrößert.
Süd-östlich von Rügen im Schutz der vorgelagerten Insel Usedom liegt diese Basis Nummer sechs. Die Marina Kröslin ist ideal für Törns Richtung Polen, rund um Rügen oder auch in Richtung Bornholm. Sie ergänzt damit die Stationen in Waren, Malchow, Neukalen, Barth und Berlin in idealer Weise, indem sie die Möglichkeit, in den Ostseeraum zu schiffen, weiter ausbaut.
Seehungrigen Bootsurlaubern bietet Yachtcharter-Schulz auf dem neuen Stützpunkt die 6-Personen-Stahl-Motoryachten an. Und, einhergehend mit der Neueröffnung, auch gleich die Neuheit der Pedro Wert, den Schiffstyp Levanto 38. Das Boot ist im Ostseeraum einzigartig. Der geniale Grundriss für vier bis sechs Personen bietet Salon und Küche auf einer Ebene. Somit lässt sich die Landschaft auch von Pantry und Dinette genießen. Bei Standard-Modellen ist dies kaum möglich, da Ess- und Küchenbereich bis zu zwei Stufen tiefer liegen.

Weitere Infos unter:

Kontakt und Bildmaterial:
Steffen Schulz
An der Reeck 17
17192 Waren Müritz
Tel. 03991-12 14 15
Fax 03991-12 15 77

info@bootsurlaub.de

Hausboot Neuheit auf dem Revier Müritz

Weltpremiere mit Luxus-Charme in Mecklenburg-Vorpommern: Mit dem Hausboot Modern Line 1500 Pool macht Yachtcharter Schulz erneut auf sich aufmerksam. Das Unternehmen aus Waren an der Müritz, welches zu den marktführenden und modernsten Yachtcharter-Firmen in Deutschland zählt, führt damit seine Philosophie konsequent fort. Wie bereits mit der größten Pedro- und Vacance-Yachten-Flotte im deutschen Binnenrevier und an der Ostsee setzt das Unternehmen erneut Akzente, um seine Stellung am Markt weiter auszubauen. Die Modern Line 1500 Pool soll die Station an der Müritz verstärken und dort weltweit erstmalig zum Einsatz kommen. Das Hausboot wird führerscheinfrei zu steuern sein und besticht durch ein neuartiges Schiffs-Design mit weich geschwungenen Formen. Das 15-Meter-Schiff bietet bis zu 14 Personen Platz und kann schon jetzt für 2009 gebucht werden. Highlights sind nicht nur die gebogene Panoramascheibe, die für uneingeschränkte Sicht sorgt, sondern vor allem der Pool auf dem Oberdeck, der einen Hauch von Luxus versprüht. Darüber hinaus bieten die vier Bäder und die drei Kühlschränke den nötigen Komfort für große Gruppen. Das Schiff kann, wie auch alle anderen Boote von Yachcharter Schulz, neben den Revieren Müritz und Berlin auch die neuen Reviere Peene/ Usedom und Bodden bis zur Insel Rügen befahren. Durch 5 Basis-Stationen können die Reviere auch vernetzt im Einwegmodus genutzt werden.

Weitere Infos unter: www.bootsurlaub.de

Kontakt und Bildmaterial:
Steffen Schulz
An der Reeck 17
17192 Waren Müritz
Tel. 03991-12 14 15
Fax 03991-12 15 77
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info@bootsurlaub.de

Hausboot ohne Führerschein auf dem Revier Müritz

Hausboot Neuheit

Hausboot Neuheit

Weltpremiere mit Luxus-Charme in Mecklenburg-Vorpommern: Mit dem Hausboot Modern Line 1500 Pool macht Yachtcharter Schulz erneut auf sich aufmerksam. Das Unternehmen aus Waren an der Müritz, welches zu den marktführenden und modernsten Yachtcharter-Firmen in Deutschland zählt, führt damit seine Philosophie konsequent fort. Wie bereits mit der größten Pedro- und Vacance-Yachten-Flotte im deutschen Binnenrevier und an der Ostsee setzt das Unternehmen erneut Akzente, um seine Stellung am Markt weiter auszubauen. Die Modern Line 1500 Pool soll die Station an der Müritz verstärken und dort weltweit erstmalig zum Einsatz kommen. Das Hausboot wird führerscheinfrei zu steuern sein und besticht durch ein neuartiges Schiffs-Design mit weich geschwungenen Formen. Das 15-Meter-Schiff bietet bis zu 14 Personen Platz und kann schon jetzt für 2009 gebucht werden. Highlights sind nicht nur die gebogene Panoramascheibe, die für uneingeschränkte Sicht sorgt, sondern vor allem der Pool auf dem Oberdeck, der einen Hauch von Luxus versprüht. Darüber hinaus bieten die vier Bäder und die drei Kühlschränke den nötigen Komfort für große Gruppen. Das Schiff kann, wie auch alle anderen Boote von Yachcharter Schulz, neben den Revieren Müritz und Berlin auch die neuen Reviere Peene/ Usedom und Bodden bis zur Insel Rügen befahren. Durch 5 Basis-Stationen können die Reviere auch vernetzt im Einwegmodus genutzt werden.

Weitere Infos unter: www.bootsurlaub.de

Kontakt und Bildmaterial:
Steffen Schulz
An der Reeck 17
17192 Waren Müritz
Tel. 03991-12 14 15
Fax 03991-12 15 77
www.bootsurlaub.de
info@bootsurlaub.de

Eine Seefahrt, die ist lustig !!

Eigentlich fahren meine Frau und ich jedes Jahr mit unseren Freunden Sven und Thomas zu unserem Winzer an die Nahe. Nur manchmal ist ja „eigentlich“. Im Frühjahr kam Sven mit einem Vorschlag an, den wir nicht lange überlegen mussten. „Was haltet Ihr von einem Bootsurlaub ?“ war seine kurze, aber folgenschwere Frage. Fanden wir gut, aber wie so etwas abgeht, hatten wir keine Ahnung. Sicherlich habe ich viele Seemeilen auf Segelbooten verbracht, aber immer nur auf offener See. Mal nach Norwegen, mal nach Shetland, aber auf so einem See oder gar
im Kanal ??
Naja, erst einmal im Internet recherchieren, Berichte lesen, Videos anschauen und die
möglichen Gegenden ausloten. Frankreich ? , Nee, viel zu weit mit dem Auto. Holland ? , Auch nicht viel besser, und ausserdem ist das ja alles plattes Land und auf Wohnwagen hatte ich auch keine Lust. So war das nächste Revier auch gleich die beste Wahl: Müritz und die angrenzenden Seen und Kanäle. Yachtcharter Schulz hatte für unsere Ansprüche auch das beste Angebot. Die Anfrage wurde schnell und nett beantwortet. Kurz darauf hatten wir uns für eine Pedro Levanto entschieden. Mit 13,2 mtr Länge und für 4 Personen eingerichtet machte diese Schiffchen einen Supereindruck auf uns. Also schnell gebucht und auf den Urlaub freuen.
Naja, leichte Bedenken hatte ich schon. Ausser mir ist bisher keiner auf einem Boot gewesen. Geschweige denn gefahren. Nach einigen Abenden mit Knotenübungen, Navigation und Seekartenkunde und der einen oder anderen Flasche Wein ging es dann endlich am 14. September los.
Als wir dann in der Marina-Eldenburg eintrafen, wurden wir sehr herzlich begrüßt und zu unserer „Olivia“ gebracht. Im Vorwege hatten wir Getränke bestellt und an Bord bringen lassen. Die standen bereits auf dem Achterschiff. So ein Schiff kann ganz schön groß sein. Aber demnach ist innen auch reichlich Platz. Also erst einmal innen alles begutachtet, jede Klappe öffnen, jeden Schrank begutachten und untersuchen. Meine Frau und ich richteten uns im Vorschiff gemütlich ein und unsere Freunde bezogen das Schlafzimmer im Heck. Richtig gelesen: Schlafzimmer. Großes Doppelbett, viel Stauraum und Schränke und Toilette und Dusche getrennt; richtig komfortabel.

ist das nicht ein nettes Schiffchen ??? Dann kam noch die Einweisung in unsere Yacht, vorhandene Mängel wurden aufgenommen, einige Geräte wurden erklärt und dann war es unser Zuhause für die nächsten 7 Tage. Am Abend haben wir die Route besprochen und uns für Mirow entschieden. Also einmal quer über die Müritz und die erste Schleuse kam auf uns zu.
Montag 15.9. 2008
Nach einem guten Frühstück, die Brötchen aus dem Restaurant ( aufgebackene Teiglinge ) kann man getrost vergessen und mit dem Auto aus Waren richtige holen, legten wir um 10:10 Uhr ab.Schon kam die erste Schrecksekunde.Ordentlich wie man ist, hatten wir abends alles ausgeschaltet, aber leider nicht Bug und Heckstrahlruder wieder eingeschaltet. Handbremse kannstde nicht ziehen, also tief in den Analen graben und mit leicht vor, und einmal zurück, aus dem Hafen raus. Hat super geklappt und die zittrigen Hände beruhigten sich schnell wieder.
Das sind Dinge, die macht man nur einmal. Haben wir in Zukunft auch nicht mehr vergessen.
Als wir auf die Müritz rausfuhren habe ich doch gestaunt, wie groß der See ist. Mit Fernglas und der Seekarte, die doch schon arg angegrabbelt war, haben unsere Freunde sich erst einmal orientiert. Wo sind Bojen, wie müssen sie umfahren werden und so weiter. Die Kardinaltonnen in der Mitte haben wir östlich genommen und somit einen Bogen über den See gefahren.
Die Ausfahrt aus dem See haben wir leicht gefunden und konnten unsere erste Kanalfahrt genießen.
der erste Kanal, es geht Richtung Mirow
Noch ist ja alles im grünen Bereich. Die Schleuse mit dem höchsten Hub wartet schon auf uns.
Aber es ist alles halb so wild, wir sind sicher nicht einzigen die noch feucht hinter den Seeohren sind, also ran an den Speck. Vor der Schleuse warteten schon einige Boote. Also erst einmal festmachen und auf grün warten.
Bei der Einfahrt hat der Schleusenwärter die Boote über Lautsprecher gut positioniert, so daß wir auch noch mit reinkamen. Die anfängliche Unsicherheit ist völlig unbegründet.
Das geht alles ganz easy ab und man hat jede Menge Zeit, die Leinen zu führen. Ausfahrt aus der Schleuse in Richtung Mirow
Nach 17 Meilen, knapp 28 Kilometer, legten wir um 14:50 Uhr im Hafen von Mirow an.
Ein bißchen stolz und zufrieden mit unserem ersten Tag hat auch noch das Anlegemanöver rückwärts an den Steg einwandfrei geklappt. Ein kleiner Spaziergang und dann gab es einen „Festmacherschnaps“. Nach und nach kamen noch ein par Boote herein.
Wir hatten es uns gemütlich gemacht als es draussen lauter wurde. Ein Boot versuchte, rückwärts an den Steg zu kommen, trieb aber immer wieder quer. Ein älterer Herr auf der Fly hatte offensichtlich arge Probleme, das Boot rückwärts an den Steg zu bringen.
Sie wollten neben uns festmachen und so ging ich das Vorschiff, um mir das anzusehen.
Erst als das Nachbarboot eine Leine genommen hatte und ich ihm zurief, was er machen solle, bekam er die Sache etwas in den Griff. Aber mit gemeinsamer Hilfe aller haben wir das Boot festmachen können. Es stellte sich heraus, das die älteren Herrschaften im Pech gebadet haben.
Auf der Hinfahrt zur Bootsübernahme hatten Sie einen Unfall auf der Autobahn und der Herr, der das Boot hätte fahren können, konnte nicht auf die Fly, weil sein Fuß verstaucht war. Aber es ist schön, daß alle im Hafen mithelfen, wenn man merkt, das jemand Probleme hat. Nachdem das erledigt war, hat Sven unser Essen zubereitet und wir machten uns über die Rouladen her.
Nach einem guten Glas Wein wurde die nächste Tagestour besprochen. Wir entschieden uns für Fürstenberg.
Dienstag 16.9. 2008
Leckeres Frühstück macht Spaß auf den Tag. Um 10 Uhr legten wir in Mirow ab und machten uns auf den Weg. Eine wunderschöne Landschaft, tolle Kanäle und natürlich Schleusen haben uns tagsüber bei Laune gehalten. Eine wirklich zu empfehlende Strecke. Um 15:30 Uhr haben wir in Fürstenberg nach 17 Meilen, 27 km, festgemacht. Wir haben vor der Schleuse angelegt, da wir nicht in die Havelkanäle fahren wollten. Der Stadthafen ist sicher auch eine Alternative.
So sind wir zu Fuß in den Ort gegangen und hatten ein Dejavue-Erlebnis. Das hatten wir schon einmal gesehen: triste, graue ungepflegte Häuser, Menschen die mit langen Gesichtern durch die Gegend liefen, selbst beim Einkaufen machte der Laden einen Eindruck von Unordnung und Chaos.
Der kleine Scherz mit der Kassiererin wurde von ihr mit einem Gesicht quittiert, wo man den Frust nicht deutlicher erkennen konnte. Also da sollten wirklich mal Fördergelder hin, um Schwung in die Gegend zu bringen.
So genossen wir unser Abendbrot an Bord, wo Sven wieder einmal seine Kochkünste
aufblitzen lies. Abendstimmung in Fürstenberg Mittwoch 17.9. 2008
Unser Tagesziel sollte Neustrelitz sein. Aber es kam alles ganz anders…
Um 10 Uhr legten wir ab und fuhren unsere gestrige Strecke bis zum Ellbogensee zurück, um dann in Richtung Neustrelitz abzubiegen. Wenn man vom Wagnitzsee in die obere Havel-Wasserstrasse fährt, hat man eine Landschaft vor sich, die ein Erlebnis der besonderen Art ist.
Die urtümliche Landschaft und die Ruhe sind schon toll. Aber…
Die Karten der Gewässer sind wohl eine Wissenschaft für sich. Umblättern und weitersuchen ist die Devise. Irgendwann hat man das Schema halbwegs begriffen und findet sich zurecht.
Man sollte aber alles beachten !!
Wie wir nun die Landschaft genießen, verfahren is ja nicht , geht nur einen Kanal
lang, blättere ich unseren Weg in den Karten auf. In der Ferne erschien die erste Schleuse und ich traute meinen Augen nicht. Steht doch auf der Karte eine Brücke mit 3,50 mtr Durchfahrthöhe. Unser Schiff ist aber 4 Meter hoch. Es stand zur Diskussion: Persenning runter ( erheblicher Aufwand ), oder umdrehen. Nach kurzer Beratung stand fest: wir drehen um.
Problem: laaanger schmaler Kanal und ein Boot mit 13 Metern Länge. Also habe ich das Boot mit Bug- und Heckstrahlruder umgedreht und wir sind zurück.
Urtümliche obere Havel-Wasserstrasse Hier sind noch gut 10 cm Platz nach oben !
Die beiden oberen Bilder zeigen die Landschaft in Richtung Neustrelitz.
Durch den vermeindlichen Abstecher hatten wir nach 25 Meilen, 40 km, um 16 Uhr
in Mirow festgemacht. Lecker Essen in einem Restaurant machte die Schlappe wieder wett.
Donnerstag 18.9. 2008
Nach ausgiebigem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Einmal zurück in Richtung Heimathafen und dort vorbei nach Malchow. Die Gegend fehlte uns ja schließlich noch.
Mittlerweile waren die Schleusen kein Problem mehr und es klappte bestens. Auf der Karte sind in Malcow vor der Drehbrücke 2 Yachthäfen eingezeichnet. Als wir aber die „ Häfen „ sahen, verging die Lust auf das Anlegen. Die meisten Plätze waren sowieso belegt und von Infrastruktur war nichts zu sehen. Es sollen laut Karte ja auch Liegeplätze bei Werften sein. Sah auch genau so aus. Also sind wir leicht angeknabbert weiter gefahren und letztendlich durch die
Drehbrücke hindurch. Auf der rechten Seite kam ein Stadthafen der allerersten Güte.
Überrascht und sehr erfreut machten wir darin um 15:15 Uhr, nach 25 sm, bzw 46
km, fest. Der Hafen ist erst in diesem Frühjahr eingeweiht worden.
Alles was ein Skipperherz benötigt in unmittelbarer Nähe. Selbst die beiden Bäcker in der Nähe waren nur 200 Meter entfernt. Wen es interessiert, sollte auf jeden Fall das „ DDR-Museum“ besuchen. Da haben Bürger aus Malcow mit viel Liebe alte Relikte aus der DDR-Zeit
zusammengetragen und ausgestellt. Nachts im Stadthafen von Malchow
Freitag 19.9. 2008
Weil uns die Stadt so gut gefallen hat, sind wir erst um 12:30 Uhr losgefahren. Man könnte bequem bis nach Lübz weiterfahren, aber wir wollten nur einen kurzen Trip machen, also ging es nach Plau am See. Nach 6sm, 11 km, legten wir im Hafen von Plau an. Wieder so ein neu angelegter Hafen mit allen erdenklichen Einrichtungen. Direkt vor den Augen vom Hafenmeister in Plau am See Auch hier in Plau ist ein Landausflug unbedingt empfehlenswert. In 10 Minuten ist man bei der alten Kirche oder am Schloss, wo wiederum Bürger ein sehr gut aufgebautes Museum eingerichtet haben. Dort sind alte Maschinen und Geräte aus vergangener Zeit zu bewundern. Teilweise sogar noch in Funktion.
Man sollte sich auch die alte Hubbrücke ansehen. Da muss man unterdurch wenn es weiter in Richtung Schwerin gehen soll. Die letzte Nacht in einem anderen Hafen, denn morgen geht es zurück zum Stützpunkt. Noch einmal ein gutes Glas Wein getrunken und die gemachten Videos am Fernseher schon mal angeschaut.
Samstag 20.9. 2008
Brötchen geholt und nach einem reichhaltigen Frühstück legten wir etwas wehmütig um 11:30 Uhr ab in Richtung Heimathafen. Dort sind wir dann um 14:45 Uhr angekommen und haben gleich zum Tanken festgemacht. Erika hatte die Woche über ein kleines Logbuch geführt und so konnten wir feststellen, dass wir insgesamt 103 sm, 190 km und 26 Betriebsstunden gefahren sind. Laut Prospekt soll unser Boot ca 8 ltr die Stunde verbrauchen.
Nach 86 Litern war der Tank voll, also hat unser Motor pro Stunde gerade 3,3 Liter Diesel verbraucht. Ein wirklich sehr guter Verbrauch für eine 136 PS starke Maschine.
Abschließend noch einige Bemerkungen:
In der Ausgangsmarina in Eldenburg wird man sehr nett und unklompliziert bedient und bei allen Mitarbeitern ist der Spaß an der Arbeit zu sehen. Unterwegs sind wir in allen Häfen und an allen Schleusen mit netten Menschen in Kontakt gekommen die einem den Spaß am Wiederkommen noch verstärken. Die Liegegebühren sind abhängig von der Länge des Schiffes und betragen 1 Euro pro Meter. In einigen Häfen ist Strom inbegriffen, bei anderen muß der Landstrom
über einen Münzautomat bezogen werden. Also alles in allem kein großer Posten. Letztendlich ist so ein Urlaub sicher auch eine Kostenfrage, so ein Komfortschiff ist nicht zum Schnäppchenpreis zu bekommen. Aber wo bekomme ich in der heutigen Zeit Superkomfort noch preiswert ? Aber es muss ja nicht immer so ein großes Schiff sein. Die kleineren Boote sind auch mit allem ausgerüstet, was man braucht. Und die Menschen sind dann genau so nett. Ich will hier keine Werbung für irgendjemand machen, nein, ich habe mit diesem Bericht nur unsere subjektive Meinung wiedergegeben. Und die war und ist eine besondere Erinnerung an eine tolle Woche.

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