Archiv des Autors: bootsurlaub

Die Markkleeberger Wasserschlange kann jetzt doch wahr werden

Dank Gelder vom Bund zur Sanierung der Tagebaufolgelandschaften kann die Realisierung der 1,4 Kilometer langen Gewässerverbindung doch wieder geplant werden. Rund 20 Mio. Euro wird die Verbindung vom Stadthafen durch den Auwald über die Pleiße bis zum Markkleeberger See kosten.

Schon seit zehn Jahren ist dieses Projekt im Gespräch, aber wurde bisher wegen der hohen Kosten nicht umgesetzt. Entstehen sollen in diesem Zusammenhang unter anderem drei Brücken, eine Fischabstiegsanlage und die Mönchereischleuse sowie ein Begleitweg am Kanal und Buhnen und Molen am Nordwestufer des Sees.

Als möglicher Baubeginn wird 2020 angesehen. Die Bauarbeiten werden etwa 2,5 Jahre dauern.

Auf dem Wasserweg in die Potsdamer Innenstadt

Kanuten und Ruderer bekommen einen direkten Zugang in die Potsdamer Innenstadt. Zwei Anlegestellen werden an der Uferpromenade in der Nähe des Museums Barberini eingerichtet.

Außerdem wird nahe der Humboldtbrücke im Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse ein offizieller Wasserwanderrastplatz inklusive Kanutreppe und Sitzmöglichkeiten angelegt. Damit bekommt Potsdam den ersten offiziellen Wasserwanderrastplatz für kleine Sportboote in Innenstadtnähe. Am Ufer entlang führt von dort der etwa zwei Kilometer lange Skulpturenpfad „Walk of modern Art“ bis zum Alten Markt.

Demnächst soll auch noch die touristische Infrastruktur für Wasserwanderer nördlich von Potsdam ausgebaut werden. Die Planung umfasst Überlegungen zur Einrichtung von Wasserwanderrastplätzen auf der Insel oder an der Birnenplantage in Neu Fahrland, am Schlosspark Marquardt sowie am Großen Zernsee in Golm.

Anke Höhne startet Müritz Überquerung

Heute begleitet unsere Bavaria E40 die Extremschwimmerin Anke Höhne, die von Buchholz nach Waren (Müritz) die Längsmüritzquerung in Angriff genommen hat.
Letztes Jahr ist sie bereits die Beltquerung von Puttgarden auf der Insel Fehmarn (D) nach Rödby (DK) geschwommen. Nun soll es die 30 km über die Müritz werden.

    Anke Höhne begleitet von der Bavaria E40

Müritzquerung erfolgreich – Werbung für Kinderschwimmprojekte

Am 22. Juli 2017 durften wir mit unserer Aventura 43 ein Team von Rettungsschwimmern und Freunden der Wasserwacht im DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte unterstützen. Die Müritzquerung erstreckte sich von Buchholz nach Waren (Müritz). Diese Strecke ist 30 Kilometer lang. Das Projekt wirbt für Kinderschwimmprojekte.
Nach 11 Stunden und 15 Minuten kamen alle Schwimmer erschöpft aber glücklich ins Ziel.
Wir gratulieren allen Schwimmern: Marina Strüben, Ricarda Silkenbäumer, Lea-Theres Plehn, Andreas Piske, Benjamin Hein, Eric Greiner, Benjamin Wittke, Lukas Hundt, Alwin Löffler, Jens Hass, Moritz König Und Peter Müller, Ronny Stier, Maik Luplow, Uwe Greiner, Sven Braun, den Organisatoren und allen Sponsoren. #drk #müritz #müritzquerung

Video:

https://youtu.be/44TepNXINsA

Das große Müritzschwimmen kommt

Für alle Schwimmfreunde ein muss, am 05.08.2017 startet das 48. Müritzschwimmen wie, gewohnt von dem Seebad Ecktannen. Alle Jugendliche und Erwachsene schwimmen 1950m über die Binnemüritz zum Volksbad. Für die erfahrenen schwimmer, denen das nicht genug ist, können auch beim Müritzmann 3.8 antreten, bei dem sie die gleich Strecke wieder zurück schwimmen und somit 3,8 km zurücklegen. Und die Kinder, zwischen 7 und 12 Jahren kommen auch nicht zu kurz, diese können beim 400m Kinderschwimmen im Volksbad mitmachen.

Weitere Infos: http://www.mueritzschwimmen.de

Müritzschwimmen

Inseln Ziegel- und Kaninchenwerder vielleicht bald wieder befahrbar

Gute Nachrichten für viele Freizeitkapitäne. Die Gespräche über die Abtonnung um die Inseln Ziegel- und Kaninchenwerder könnten bald vorüber sein. Ein Referenten-Entwurf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur soll bewirken, dass die drei Liegebuchten vor Kaninchenwerder von dem Befahrverbot befreit werden. Ob dieser Entwurf zugelassen wird, muss aber Bundesminister Dobrindt entscheiden.

Kaninchenwerder Schweriner Innensee

Ab jetzt einfacher zum Bootsführerschein

Boot fahren für Jedemann

Sobald man ein Sportboot steuern will, das mehr als 15 PS hat, wird ein Führerschein benötigt, aber den kann man jetzt einfacher bekommen.
Das Bundesverkehrsminis­terium hat bestimmt, dass die Prüfung zum Sportbootführerschein (SBF) See oder Binnen nicht mehr komplett in Deutschland abgelegt werden muss, sondern nur die Theorie. Die praktische Prüfung kann jetzt auch im Ausland während einer Urlaubsreise gemacht werden. Bedingung ist nur, dass beide Prü­fungen innerhalb eines Jahres bei einem Prüfungsausschuss desselben Verbandes abgelegt werden.
Eine weitere Neuerung ist, dass mit dem SBF Binnen Boote bis zu einer Länge von 20 Metern gesteuert werden dürfen und nicht mehr nur bis 15 Meter. Diese Änderung gilt auch automatisch für die In­haber von alten Führerscheinen. Allerdings gibt es auf den Seeschiff­fahrtsstraßen wie beispielsweise das Stettiner Haff, der Peene­strom oder die küstennahe Ostsee weiterhin keine Längenbe­schränkungen für Sportboote.
Bei den bisherigen Regelungen zum Bootfahren ohne Führer­schein gibt es keine Änderungen. Ab einem Alter von 16 Jahren darf man Motorboote mit einer Antriebsleistung bis maximal 15 PS auf den meisten Gewässern ohne Lizenz fah­ren. Für die Hausboote auf den Binnengewässern von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg reicht meist ein Charterschein, den der Vermieter ausstellt.

Tourismus auf der Peene bleibt

Jetzt ist es offiziell: Die Peene wird Bundeswasserstraße bleiben und kann daher auch weiterhin touristisch genutzt werden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg bestätigte, dass die Peene nicht vom Bundeswasserstraßenkonzept „Blaues Band“ betroffen ist und demnach auch nicht der Renaturierung überlassen wird.

Peene

Peene im Herbst

Großer Erfolg der Messe „Boot“ in Düsseldorf

Auch in diesem Jahr wurde die weltweit größte Wassersportausstellung, die Messe „Boot“ in Düsseldorf zu einem großen Erfolg. Sie zog 242.000 Besucher aus 70 Ländern an, die sich dort über aktuelle Trends der Szene informieren konnten. Insgesamt nahmen über 1800 Aussteller aus 70 Ländern teil, die alles rund um den Wassersport abdeckten. Allerdings waren es 2016 noch 247.000 Besucher. „In Halle 14 war es sehr ruhig unter der Woche“ so Herbert Löring am Stand C40 von Yachtcharter Schulz aus Waren Müritz.

Yachten werden erschwinglicher

Für viele ist eine eigene Yacht ein unerfüllbarer Traum, denn schließlich muss man dazu Millionär sein. Oder? Dass dieses Gerücht nicht stimmt, spricht sich inzwischen immer häufiger herum, denn bereits mit 20.000 Euro kann man sich den Wunsch von einer eigenen Yacht erfüllen.

Diese Preisentwicklung hat auch dazu geführt, dass der Wassersport mit dem eigenen Boot auch für Familien mit Kindern interessanter wird. Es stimmt zwar, dass ein Bootseigner in Deutschland im Durchschnitt 60 Jahre alt ist, aber hier zeichnet sich bereits eine deutliche Wende ab, so dass in naher Zukunft das Durchschnittsalter sicherlich sinken wird.

Diese Entwicklung ist auch an der steigenden Zahl der Bootsführerscheine zu erkennen. Außerdem nimmt die Zahl der Bootseigner um rund 7500 pro Jahr zu, was doppelt so viele sind wie noch vor wenigen Jahren. Die Nachfrage zeigt sich auch am Gebrauchtbootmarkt, wo es deutlich mehr Nachfragen als Angebote gibt.

Vor allem Motorboote werden immer beliebter, während die Segelboote eher weniger gefragt sind. Grund dafür ist sicherlich der leichtere Einstieg, den die Motorboote im Vergleich zu den Segelbooten bieten. Bei älteren Bootseignern zählt vor allem die Bequemlichkeit, die ihnen ein Boot bieten kann. Nicht selten werden die Boote von älteren Eigentümern auch als Ferienhaus auf dem Wasser genutzt.

Sportboot 7m ab 23.000 ohne Motor Messe Düsseldorf 2017

Sportboot 7m ab 23.000 ohne Motor Messe Düsseldorf 2017