Tourismuskonzept für die Mecklenburgische Seeplatte

Fahrt auf dem Kölpinsee

Fahrt auf dem Kölpinsee

Seit dem Jahr 2002 entwickelte sich der Tourismus in der Mecklenburgischen Seenplatte eher verhalten. Ebenso sprach der Dezernent für Regionalplanung auf einem Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung von maximal nur noch 14 Prozent Steigerungsmöglichkeiten bei der Bettenkapazität. Dieser Trend erfordere, den Schwerpunkt auf mehr Qualitätstourismus zu setzen. Die Werbestrategien müssen den Begriff „Mecklenburgische Seenplatte“ als „Regionalmarke“ deutschlandweit präsentieren. Jeder Gast soll vorab ein markantes Bild von dieser vielseitigen Urlaubsregion bekommen.

Dagegen unterstrich die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte durchaus die Möglichkeiten einer höheren Urlauber-Kapazität. Es gäbe Regionen, die sicher mehr Gäste vertragen würden. Das erfordere nur eine entsprechende Tourismus-Lenkung. Ebenso sollten die Angebote für die Wintermonate ausgebaut werden. Sie sprach von Skilanglaufmöglichkeiten und vom Schlittschuhlauf auf zugefrorenen Gewässern.